Neue Publikation in Nature Communications
20. Januar 2026, von Uğur Turhan
Neue Studie in Nature Communications, mitverfasst von Rasmus Bruckner.
Diese neue gemeinschaftliche Studie zeigt, dass menschliche Präferenzen nicht nur durch reale Ereignisse, sondern auch durch interne Simulationen geformt werden. Unter Einsatz von computergestützter Modellierung und funktioneller MRT (fMRT) verdeutlicht die Forschung, dass das Imaginieren positiver Interaktionen sogenannte „endogene Vorhersagefehler“ auslöst – also interne Signale, die entstehen, wenn eine Simulation angenehmer verläuft als erwartet.
Diese Signale spiegeln die neuronalen Mechanismen des realen verstärkenden Lernens wider. Insbesondere wird dabei das Striatum aktiviert, um den wahrgenommenen Wert von sozialen Partnern zu aktualisieren. Letztlich zeigen die Ergebnisse, dass das Gehirn aus rein imaginierten Erfahrungen lernt, indem es dieselben neuronalen Systeme nutzt, die auch für physische Belohnungen zuständig sind.