Schulstudie
Was bleibt von Gesprächen hängen?
Am Arbeitsbereich Sozialpsychologie der Universität Hamburg erforschen wir, wie Kinder und Erwachsene ihre soziale Umwelt wahrnehmen und verstehen. In unserer aktuellen Studie „Was bleibt von Gesprächen hängen?“ untersuchen wir das soziale Personengedächtnis: Wie verarbeiten Kinder ein Gespräch zwischen Unbekannten? Was können Sie später erinnern? Und wie unterscheiden sich ihre soziale Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung von Erwachsenen?
Aktuell führen wir eine Studie mit Schüler:innen aus fünften und sechsten Klassen an Hamburger Schulen durch. Dabei lesen die Kinder ein kurzes Gespräch zwischen verschiedenen Menschen und beantworten anschließend Fragen dazu. Die Studie wird mit Genehmigung der Schulen und der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung während der Unterrichtszeit durchgeführt. und dauert circa 15-20 Minuten. Die Studie besteht aus folgenden Teilen:
- Begrüßung und Vorstellung der Studie durch die Versuchsleiterin
- "Beobachten" eines Gesprächs: Dafür werden Bilder von Personen gezeigt und die Kinder lesen, was diese sagen (ca. 3 Minuten)
- Gedächtnistest: Die Kinder versuchen zu erinnern, wer was gesagt hat (ca. 10 Minuten)
- Abfrage soziodemographischer Informationen: Alter, Geschlecht, Muttersprache(n) (ca. 1 Minute)
- Abschlussgespräch und Beantwortung von etw. Fragen der Kinder
Die Teilnahme aller Kinder an der Studie ist selbstverständlich freiwillig, d.h. ein Kind nimmt nur teil, wenn die Erziehungsberechtigten dem zustimmen und auch das Kind selbst teilnehmen will. Eine adäquate Betreuung während der Studie wird durch die Lehrer:innen der Kinder gewährleistet.
Eine vollstandige und detaillierte Erläuterung zum datenrechtskonformen Umgang mit den Studiendaten können Sie hier einsehen.
Wir freuen uns sehr, wenn Ihr Kind an unserer Studie teilnimmt! Ihre Zustimmung hilft unserer Arbeit sehr, da die Aussagekraft der Ergebnisse von einer möglichst umfangreichen Beteiligung abhängt.
Noch Fragen? Melden Sie sich gern per Email.